Hochwasser im Unterdorf

Datum: 29.01.2021 
Alarmzeit: 11:37 Uhr 
Alarmierungsart: GroupAlarm, Pager 
Dauer: 3 Stunden 13 Minuten 
Art: Hilfeleistung  
Einsatzort: Ortskern, Oberbrechen 
Mannschaftsstärke: 10 
Fahrzeuge: ELW 1 , LF 10  
Einheiten: FF Oberbrechen, FF Werschau 


Einsatzbericht:

Es kommt schnell und verursacht viel Arbeit. Nun war es wieder einmal soweit, dank Schneeschmelze und Regen drohte der Laubusbach wieder sein Bett zu verlassen.
Bereits am Morgen hatten die Feuerwehren im Kreisgebiet eine Vorwarnung erhalten. Mit dem Höchststand musste für den Laubusbach für etwa 12:00 Uhr gerechnet werden.

Durch den Kreisbrandinspektor war zusätzlich eine Anordnung ergangen, bei zu erwartenden Überschwemmungen diese lokal zu abzuarbeiten und weitestgehend auf eine Kommunikation mit der Leitstelle zu verzichten um diese zu entlasten.
Hierfür hat die Feuerwehr Brechen eine Einheit, welche Einsätze und Verbindungen koordiniert und ordnet – die Technische Einsatzleitung TEL. Diese war am Morgen ebenfalls bereits vorinformiert worden.
Nach Erkundung durch die Wehrführung Oberbrechen vor Ort konnte festgestellt werden, dass der Bach mit großer Geschwindigkeit steigt und kurz vor dem Übertreten war. Um 11:30 Uhr erfolgte dann durch die Wehrführung die Alarmierung der Feuerwehr Oberbrechen und der TEL.
Etwa eine Stunde später erfolgte eine Nachalarmierung der Feuerwehr Werschau mit dem Auftrag zur Unterstützung beim Befüllen von Sandsäcken. Mit Unterstützung durch Material und Fahrzeugen des Bauhofs wurde diese Aufgabe erledigt.
Die Sandsäcke wurden auch Anwohnern zum Schutz Ihrer Häuser zur Verfügung gestellt. Ab 13:00 Uhr ging das Hochwasser wieder zurück. Die Anwohner in der Rosenstraße und Hinterstraße konnten wieder etwas beruhigter sein.
Da sich die Lage etwas entspannt hatte, aber im Wetterbericht für die folgenden Tage weitere Regenfälle angekündigt waren, verblieben Sandsäcke in kleinen Lagern vor Ort.